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Frühstück - Wie wichtig ist es jetzt wirklich?

Welchen Einfluss nimmt die erste Mahlzeit des Tages auf meinen restlichen Tag?

 

 

Grundsätzlich gibt es natürlich somit 2 Möglichkeiten entweder esse ich morgens etwas oder eben nicht. Über Nacht leeren sich die Nährstoff- und Energiespeicher des Körpers, durch regenerative Prozesse die in der Ruhephase ablaufen. Ideal ist es somit sich in der Früh wieder aufzuladen. Wenn das aber nur mit einem Kaffee oder überhaupt mit gar nichts passiert, dann werden die Energiespeicher noch mehr aufgebraucht. Das führt nicht selten zu Heißhungerattacken am Vormittag und dann greift man gerne mal, natürlich auch wegen des Zeitmangels, zu schnellen und eher unvorteilhaften Lebensmitteln die sehr oft kohlenhydrat- bzw. zuckerhaltig sind, um die Speicher so schnell es geht wieder aufzufüllen. Leider wird diese schnelle Energie auch sehr schnell wieder abgebaut was zu dem nächsten Heißhunger führt und das Spiel geht von vorne los.

 

Bei sehr kohlenhydratlastigem Frühstück, wie Marmeladesemmel, Müsli, Plundergäck, Toast, usw., sieht diese Kurve gleich aus, nur fängt es da schon in der Früh an. Das Ergebnis ist wieder das Gleiche, Heißhunger am Vormittag und schnelle unvorteilhafte Mahlzeiten. Das führt über mehrere Jahre im schlimmsten Fall zu Diabetes und abgesehen davon zu eventuellem Übergewicht, Gereiztheit und der ständigen Suche nach etwas Essbarem, da die Sättigung der Mahlzeiten einfach zu kurz anhält.

 

In den oben beschriebenen Abläufen tritt es auch oft ein, dass die eigentliche große Hauptmahlzeit erst spät am Abend gegessen wird und über den Tag eher kleine ungesunde Zwischenmahlzeiten. Die Folge davon sind oft unruhiger Schlaf, schlechte Verwertung der Nahrung und Übergewicht vielleicht auch Verdauungsprobleme. Es muss also in der Früh schon richtig gestartet werden um in diesen Teufelskreis erst gar nicht reinzukommen.

 

Im Klartext heißt das, dass mein Körper am morgen Wasser, eine ausgewogene Mahlzeit mit einem moderaten Anteil an Proteinen, Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen benötigt, das im Idealfall mit wenig Kalorien aufschlägt. Durch diesen guten Start in den Tag schaffe ich mir einen großen Vorteil für den restlichen Tag, da ich mir meine Ernährung im Alltag somit einfach an meine Ziele und Betätigungen anpassen kann. Da mich das Frühstück in diesem Fall auch länger satt hält kann ich meine restliche Ernährung leichter beeinflussen/umstellen, weil mich der Heißhunger nicht ständig in eine Ecke drängt in die ich nicht hin will.

 

Folgende 2 Fragen können dir helfen deinen derzeitigen Standpunkt zu finden:

 

  1. Was hast du die letzten 7 Tage haupsächlich in der Früh gegessen?
  2. Bekommst du deiner Meinung nach damit jeden Tag alle Nährstoffe die dein Körper für einen guten Start braucht?

 

Mein Fazit: Meiner Meinung nach liegt der Schlüssel zum Erreichen von Ernährungszielen im Alltag darin mit welcher "Basis" ich meinen Tag beginne. 50 % des Erfolgs sind damit gleich am Morgen schon geschafft.