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Zellernährung - Muss ich dafür ins Gefängnis?

Warum du auch ohne Gefängnisaufenthalt etwas über Zellernährung erfahren kannst und was es wirklich bedeutet?

 

Es wird immer bekannter, dass es bei der Aufnahme von Nahrung, egal ob in fester oder auch flüssiger Form, es nicht nur um das Stillen des Hungergefühls geht sondern auch darum den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen, damit er optimal funktionieren kann und das jeden Tag. Unter Zellernährung ist die Zufuhr, die Aufspaltung, die Aufnahme und die Verteilung bis hin zu jeder einzelnen Zelle zu verstehen. Aber wie gebe ich dem Körper die Voraussetzung dafür diese Vorgänge optimal umzusetzen?

 

Es ist notwendig, neben einer ausgewogenen Ernährung mit allen "großen" Nährstoffen wie Protein, Kohlenhydrate, Fette und Wasser, auch sogenannte 47 lebensnotwendige Nährstoffe aufzunehmen.

Diese setzen sich zusammen aus:

  • 24 Mineralien und Spurenelemente
  • 2 essentielle Fettsäuren
  • 8 essentielle Aminosäuren
  • 13 Vitamine

 

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den beiden Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 und den Aminosäuren. Um den Omega 3-Bedarf jeden Tag decken zu können ist der Verzehr von frischem Meeresfisch vorzuziehen, was sich allerdings in vielen Regionen als schwierig erweist. Proteine werden aus Aminosäuren gebildet und es ist vorteilhaft proteinreiche Lebensmittel zu essen die ein vollständiges Aminosäurenprofil vorweisen (enthalten alle 8 essentiellen Aminosäuren). Zu diesen Nahrungsmitteln gehören unter anderem Soja und Milchprodukte. Mit unmengen an Fertiggerichten, Süßigkeiten und Fast Food komme ich da nicht sehr weit was diesen Punkt betrifft und der durchschnittliche Obst- und Gemüsekonsum macht es schwer alle Vitamine und Mineralstoffe jeden Tag abdecken zu können, natürlich auch weil ich ja nie genau sagen kann wieviel Vitamine jetzt ganz genau in diesem Stück Obst drinnen sind.

 

Der gesamte Nährstoffbedarf des Körpers ist noch um ein Vielfaches größer als diese 47 Stoffe die zugeführt werden müssen, da sie nicht selbst produziert werden können. Sollten gewisse Teile der kompletten Ernährung fehlen dann wird auf die körpereigenen Speicher zurückgegriffen, solange bis diese erschöpft sind. Danach können Mangelerscheinungen auftreten die oft als "Alltagskrankheiten" bezeichnet werden. Wenn diese falsch gedeutet werden kann das sogar bis zur Einnahme von Medikamenten führen um die Sympthome zu behandeln. Es gibt einen Unterschied zwischen Unter- und Mangelernährung, während das Erste oft gleich bemerkt wird, wird das Zweite gerne übersehen da der Vorgang eher schleichend passiert.

 

Mein Fazit: Das Beste ist es es erst gar nicht zu einem Mangel kommen zu lassen. Ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit zu der täglichen Ernährung ist der Schlüssel. Auch wenn ich mich schon länger ausgewogen ernähre kann ich mir die Frage stellen ob sich vielleicht mein Alltag verändert hat, sich dadurch ein erhöhter Nährstoffbedarf ergibt und das es daher nötig ist meine Ernährung etwas anzupassen. Besonders was Omega 3, Vitamine und Mineralstoffe betrifft können Ergänzungen, bei denen ich ganz genau weiß was drinnen ist, eine sehr große Hilfe sein.